Changing Perspectives in the German Alps – Perspektivenwechsel in den deutschen Alpen

At the beginning of July the incoming and outgoing World-Horizon volunteers gathered in the German Alps. For the incoming volunteers from all over the world this was the final seminar, giving them time to reflect. Having several real Colombians there to ask questions and share experiences with was a priceless experience – but the time spent with the other German volunteers, too. Our number soared up to over 40 people (including the team leaders) for a few days, but from time to time some people had to leave our cosy get-together for work, studies, holidays or prom. Together with a few others, I stayed throughout the whole 10 days. Time flew, despite my previous concerns that 10 days without constant warm water or electricity and without our cell-phones (or signal) would feel like an eternity.

We were lodged in two wood-panelled houses, each room accommodating a group of people with the same destination (or origin, in the case of the incoming volunteers). In our room we were lucky enough to have a fireplace which we also used most of the time. Making fire did not come naturally and was harder than expected, but by the end of our stay we were seriously good at it (not to say ‘on fire’…so sorry). In all seriousness, this seminar taught me many practical skills in addition to heaps of information about volunteering abroad. I learned to use an axe, to carve and to dance Bachata, more or less. The last skill might be due to one of the Ecuadorian volunteers’ birthday and the patient efforts of the Latin American volunteers to teach us Germans how to dance.

My woodwork-related learning process was triggered by an outdoor programme which was guided by a lovely local. We carved a marble run after cutting down a carefully selected amount of trees by ourselves and shaping the the trail. This took the whole group a few days but it was good fun and very rewarding!  Another day we went orienteering in the woods in the search of a small waterfall. After slipping down slopes and following riverbeds we finally found it. We also had the opportunity to climb up a tall tree with the help of our guide.

This is what struck me throughout the seminar: over and over again we were encouraged to change our perspectives – be it by climbing up a tree, a mountain or figuratively with the help of several presentations prepared by the team leaders of World-Horizon and the incoming volunteers. It helped me personally to see my stay in Colombia more clearly now. Having so many intriguing personalities with different views in one spot has reassured me and made me even keener to start this adventure in just a few weeks.


Anfang Juli kamen alle incoming und outgoing World-Horizon Freiwillige in den deutschen Alpen zusammen. Für die incoming Freiwilligen war das ihr Abschlussseminar, welches ihnen auch bei der Reflektion helfen sollte. Tatsächliche, echte Kolumbianer dort zu haben und ihnen Fragen stellen zu können und Erfahrungen austauschen zu können war eine unbezahlbare Erfahrung – genauso wie die Zeit mit den anderen deutschen Freiwilligen. Unsere Anzahl betrug bis zu über 40 Personen (mit den Länderleitern) für einige Tage, aber ab und an mussten unser gemütliches Beisammensein verlassen – wegen der Arbeit, dem Studium, wegen Reisen oder ihres Abiballs. Mit einigen anderen blieb ich durchgängig 10 Tage auf der Alm. Die Zeit flog nur so, trotz meiner kleinen Bedenken, dass sich 10 Tage ohne ständigen Zugang zu warmem Wasser, zu Elektrizität, oder ohne Handys und Signal sich ziehen könnten.

Wir waren in zwei mit Holz verkleideten Häusern untergebracht, und jeder Raum beherbergte eine Gruppe von Leuten mit dem gleichen Zielland oder –kontinent (oder Herkunftsland im Fall der Incomings). Unser Zimmer hatte Glück und hatte einen Ofen, den wir auch fast jede Nacht genutzt haben. Feuer war anfangs nicht ganz so leicht, aber am Ende des Aufenthalts waren wir wirklich gut darin (und heiß drauf…‘tschuldigung). Im Ernst, das Seminar hat mir viele wichtige praktische Fähigkeiten beigebracht, zusätzlich zu einer Menge Informationen über den Freiwilligendienst im Ausland. Ich habe gelernt, eine Axt zu benutzen, zu schnitzen und Bachata zu tanzen, mehr oder weniger. Die letzte Fähigkeit kommt von der Geburtstagsfeier einer ecuadorianischen Freiwilligen auf der Alm und von den geduldigen Bemühungen der Lateinamerikanern, uns Deutschen das Tanzen beizubringen.

Meine neuen Holzarbeit-Fähigkeiten wurden durch unser Outdoor Programm ausgelöst, welches von einem super netten Einheimischen geleitet wurde. Wir bauten eine Murmelbahn, nachdem wir eine kleine Zahl vorsichtig ausgesuchter Bäume selbst gefällt hatten und dann die Bahn rein geschnitzt hatten. Die Gruppe brauchte dafür einige Tage aber hat sich wirklich gelohnt! An einem anderen Tag haben wir einen Orientierungslauf durch den Wald gemacht auf der Suche nach einem kleinen Wasserfall. Nachdem wir einige Hügel hinunter gerutscht sind und dem Bachlauf gefolgt sind fanden wir ihn schließlich. Wir durften auch mit Hilfe unseres einheimischen Gruppenleiters einen hohen Baum hinauf klettern.

Das ist das, was ich am bemerkenswertesten fand an dem Seminar: wieder und wieder wurden wir dazu angehalten, unsere Perspektiven zu wechseln – sei es beim Klettern auf Bäume, auf Berge, oder im übertragenen Sinne mithilfe der verschiedenen Präsentationen, welche von den Landleitern von World-Horizon und Incomings vorbereitet wurden. Es hat mir persönlich sehr geholfen, meinen Aufenthalt in Kolumbien viel klarer zu sehen. So viele bemerkenswerte Persönlichkeiten mit verschiedenen Ansichten an einem Fleck zu sammeln hat mich nochmal in meinem Plan bestätigt und mich noch eifriger gemacht, mein Abenteuer in ein paar Wochen zu beginnen.

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