Exploring Waterfalls and Public Transport

Two weeks into my Colombian adventure I am sitting here speechless at how fast time flies. I’m trying to put all the impressions I collected in the last days into words but I simply can’t. The sheer vastness of first times and moments of achievement have piled up – so please forgive me if I cannot update you on everything.

First of all, the feeling of being overwhelmed by the city is slowly ebbing away – yet I don’t think that it will ever go completely. The stuff of my early nightmares was definitely the MIO, the local bus company. While it is relatively orderly in comparison to other modes of transportation, it takes a lot of getting used to from my German perspective. You don’t always understand the mumbled announcement of the next stop, and it can be absolutely crammed with people still pushing you from the bus entrance even though you are basically glued to your fellow passengers. This will be my daily experience when I finally start my work – which will probably be in a few days. One of my coworkers patiently showed me the way to one of the schools I will be working at and drove me all the way home in the MIO. There are so many things to consider and I have admittedly gotten lost once, but I have always returned home.

The city madness can be easily forgotten when you move outside of the city. I visited an observation point in the mountains overlooking the whole valley (the Valle de Cauca). You could sit and drink coffee while watching the sun set slowly over the nebulous mountains. The richness of trees and birds and fresh air is marvellous. I also saw my first hummingbird and I was impressed. The next again day I took one of the little minibuses up the hills and went for a hike to a waterfall which is called El Milagroso (which translates to The Wonderful). After walking through the forest in light drizzle for about 40 minutes we got to the waterfall and even went in. It was ice cold and yes, wonderful indeed. The adrenaline hit just as fast as the water dops pelting on our shoulders. Being the clumsy girl that I am I did not miss a chance to trip on a wet rock – go me! Nothing happened of course. Luck seems to be on my side. That also became obvious when a group of Colombians stopped in front of us to announce that we have come across one of the most venomous snakes in Colombia. It vanished into the bushes before I could catch a good glimpse of it. I’m not too sad about that actually.

I feel like I am right in the middle between urban and actual jungle. I am so so happy to be here and I am extremely excited to start my work in the schools, in the office and in the German lessons soon! I will tell you more about that in another post and once I have gotten the hang of it.


Zwei Wochen nach Beginn meines Kolumbienabenteuers sitze ich hier ohne Worte wenn ich daran denke, wie schnell die Zeit doch fliegt. Ich versuche alle Eindrücke, die ich in der letzten Zeit gesammelt habe, in Worte zu fassen aber ich schaffe es einfach nicht. Die bloße Menge von ersten Malen und Erfolgen häuft sich nur so an – also bitte vergebt mir, falls ich euch nicht bei allem auf dem Laufenden halten kann.

Also erst einmal ebbt die Überforderung, die ich bezüglich der Stadt empfinde, etwas ab – ich glaube jedoch nicht, dass es ganz weggehen wird. Mein absoluter Albtraum war definitiv die MIO, das örtliche Busunternehmen. Obwohl es recht geordnet zugeht im Vergleich zu anderen Transportmitteln, bedarf es doch einer Eingewöhnungsphase von meiner deutschen Perspektive aus. Man versteht nicht immer die genuschelten Ansagen der nächsten Haltestellen, und auch wenn es vollgestopft mit Menschen ist, drängeln sich trotzdem noch weitere Leute durch den Eingang während man selbst schon an den anderen Passagieren klebt. Das wird meine tägliche Erfahrung sein wenn ich endlich mit der Arbeit anfange – was vermutlich in ein paar Tagen sein wird. Meine Mitarbeiterin zeigte mir schon geduldig den Weg zu einer meiner Schulen wo ich arbeiten werde und dann noch den Weg zurück nach Hause in der MIO. Es gibt so viele Dinge, die man beachten muss, und ich hab mich ehrlich gesagt schon einmal verfahren, aber ich bin bisher immer zurückgekommen.

Den Städtewahnsinn kann man ganz einfach vergessen, wenn man aufs Land fährt. Ich besuchte am Wochenende einen Aussichtspunkt in den Bergen, von welchem man das gesamte Tal (Valle de Cauca) überblicken konnte. Man konnte sich hinsetzen und einen Kaffee trinken während man der Sonne dabei zusehen konnte, wie sie langsam hinter den nebligen Bergen verschwand. Die Reichhaltigkeit an Bäumen und Vögeln, und frischer Luft, ist einfach herrlich. Außerdem hab ich meinen ersten Kolibri gesehen und war beeindruckt. Am nächsten Tag nahmen wir einen der kleinen Minubusse den Berg hoch und wanderten zu einem Wasserfall der El Milagroso heißt (was als Der Wundervolle übersetzt werden kann). Nachdem wir für circa 40 Minuten durch den leichten Nieselregen im Wald gewandert waren kamen wir zu dem Wasserfall und sind sogar in unter den Strahl geklettert. Es war eiskalt und ja, tatsächlich sehr wundervoll. Das Adrenalin traf mich genauso stark wie die Tropfen, die auf meine Schultern prasselten. Da ich sehr tollpatschig bin habe ich natürlich nicht die Chance ausgelassen, auf einem nassen Stein auszurutschen. Natürlich ist nichts passiert. Ich hab einfach oft Glück. Das wurde mir auch klar, als eine Gruppe Kolumbianer vor uns anhielt und verkündete, dass wir eine der giftigsten Schlangen Kolumbiens gefunden hätten. Sie verschwand in die Büsche bevor ich einen guten Blick auf sie erhaschen konnte. Da bin ich nicht zu traurig drum.

Ich fühle mich, als ob ich zwischen dem Städtedschungel und dem tatsächlichen Dschungel stecken würde. Ich bin so froh, hier zu sein, und ich freu mich schon sehr, meine Arbeit in den Schulen anzufangen, im Büro und im Deutschunterricht! Ich werde euch bald mehr darüber in einem baldigen Post erzählen, wenn ich mich auch in der Arbeit etwas eingefunden habe.

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