The Day of the Black Cat

Nobody can tell what your first real challenge on your journey abroad may be. And who would have thought that mine is tied to a little black kitten.

If you’re more into happy travel updates, you might want to skip the next paragraph.

Yesterday started out as an ordinary day, watching my flatmate moving sleepily into the bathroom. That’s my favourite sight in the morning, everyone shuffling around our apartment in a dreamy daze, laughing at the sight of each other. The trip to the office and my lesson preparation there were also fine. What followed was my sixth trip to the airport in my time here to say goodbye to Henning. I hate goodbyes, and that one wasn’t too easy, either. Apparently three weeks are enough to bond with someone so well that you don’t want them to go.

The afternoon was a little chaotic as well. My first days in my two schools still consist of switching timetables and a general puzzling of where I might be of best use. But hey, at least I got to sit in two out of three buses home!

When I turned the key of the flat, I already saw Lea standing at the top of the stairs, her face telling me that something was up.

“Now stay calm, something’s happened.”

While I was away my ceiling had broken and fallen on my floor – and with it a black stray cat. Even though someone had the spare keys to my room, they didn’t find the keys and so the cat had been in there for an hour or two.

I went completely blank. My stuff. My valuables. My God, I could have been in there, it could have been over my bed, at night.

I was a nervous wreck for about two hours and I am extremely grateful for my flatmates who cleaned the wooden pieces off the floor and cleaned the floor. I packed all my things and moved to a room that is still empty in the apartment. The landlady also arrived and tried to find a solution, being concerned for our safety. But the other rooms look fine and today the workers will come to start fixing the ceiling and examining the ceiling in the other rooms.

Yes, I am glad that it was just the floor and nothing got broken, and nobody got hurt. I’m telling myself that a lot. It’s still been a challenge, and I am reflecting on it right now with a coffee on the roof. The bright side is somewhere beyond the barrier, beyond the bitter taste of black coffee on the day after the black cat.


 

Niemand kann dir sagen, was deine erste große Herausforderung auf deiner Reise im Ausland sein wird. Und wer hätte gedacht, dass meine an ein kleines schwarzes Kätzchen geknüpft ist.

Wenn du eher auf fröhliche Reiseupdates stehst, möchtest du den nächsten Abschnitt eventuell überspringen.

Gestern fing ganz normal an, und zwar damit, dass ich meiner Mitbewohnerin dabei zusah, wie sie sich müde ins Badezimmer bewegte. Das ist mein liebster Anblick am Morgen, wie sich alle verschlafen durch unsere Wohnung schieben, und beim Anblick der anderen lachen müssen. Der Weg zum Büro war auch in Ordnung. Was dann folgte war mein sechster Besuch des Flughafens in meiner Zeit hier, um Henning zu verabschieden. Ich hasse Abschieds, und dieser war auch nicht so einfach. Anscheinend sind drei Wochen genug, um sich mit jemandem so gut zu verstehen, dass man ihn nicht gehen lassen möchte.

Der Nachmittag war auch etwas chaotisch.

Meine ersten Tage in den Schulen bestehen noch immer aus Stundenplanwechseln und ein generelles Rätseln, wo ich am besten helfen kann. Aber hey, wenigstens konnte ich in zwei von drei Bussen nach Hause sitzen!

Als ich den Schlüssel in der Wohnungstür drehte, sah ich bereits Lea oben an der Treppe stehen, und ihr Gesicht verriet mir, dass irgendwas nicht richtig war.

“Bleib jetzt ruhig, aber es ist was passiert.”

Während ich weg war ist meine Decke eingebrochen und in mein Zimmer gefallen – und mit ihr eine schwarze streunende Katze. Auch wenn jemand den Ersatzschlüssel zu meinem Zimmer hatte, konnten sie ihn irgendwie nicht finden, und deshalb war die Katze ein oder zwei Stunden in meinem Zimmer eingeschlossen.

Ich schaltete komplett ab. Meine Sachen. Meine Wertsachen. Mein Gott, ich hätte da drin sein können, das hätte über meinem Bett passieren können, nachts.

Ich war ein nervliches Wrack für ungefähr zwei Stunden und ich bin meinen Mitbewohnern sehr dankbar, die die Holzplatten von meinem Boden wegräumten und ihn sauber machten. Ich packte alle meine Sachen und räumte sie in einen noch leeren Raum der Wohnung. Die Besitzerin kam auch bald an und versuchte, eine Lösung zu finden, da sie um unsere Sicherheit besorgt war. Aber die anderen Räume sahen okay aus und heute sollen Bauarbeiter kommen, die mit der Reparatur der Decke anfangen sollen, und die Decke in den restlichen Räumen überprüfen sollen.

Ja, ich bin froh, dass es nur der Boden war und dass ansonsten nichts kaputt gegangen ist, und dass niemand verletzt wurde. Ich sag mir das heute ganz oft. Es war trotzdem eine Herausforderung, und ich reflektiere darüber jetzt grade mit einem Kaffee auf dem Dach. Die Lichtseite liegt irgendwo hinter der Barriere, hinter dem bitteren Geschmack von schwarzem Kaffee am Tag nach der schwarzen Katze.

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3 thoughts on “The Day of the Black Cat

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